In der heutigen Zeit lässt sich die Sicherheit in Unternehmen nicht mehr eindimensional sehen. Allein darauf zu achten, dass keine Unbefugten Zutritt zu den Firmengebäuden erhalten, reicht lange nicht mehr aus. Schließlich findet der Betrieb der allermeisten Unternehmen mittlerweile auch maßgeblich im virtuellen Raum statt. Digitale Abläufe werden immer wichtiger und erfordern somit einen angemessenen Schutz. Um Betriebe wirklich sicher zu halten, ist daher gleichzeitig auf ausreichenden physischen und digitalen Schutz zu achten.
Wo physische und digitale Sicherheit aufeinandertreffen
In der Theorie könnte die physische Sicherheit auch analog auskommen: mit guten Zäunen, Mauern und Schlössern. Wer heute aber wirklich für Sicherheit sorgen möchte, setzt auf smarte Technologien, um den physischen Raum eines Unternehmens zu sichern. Die Technik erlaubt einen stetigen Überblick, das Nachvollziehen von Abläufen, um Vorgänge aus der Vergangenheit zu rekonstruieren, und effiziente Zugangskontrollen.
Besonders ein modernes Zutrittskontrollsystem gehört zum Standard heutiger Unternehmen. Smarte Umsetzungen, beispielsweise mit Schlüsselkarte, Code oder über biometrische Daten, erhöhen nicht nur die Effizienz, sondern auch die Sicherheit – basierend auf Software, die die Identifizierung übernimmt und nur befugten Eintritt gewährt. Dabei müssen diese Systeme selbst gegen Cyberangriffe gehärtet sein, da sie als Endpunkte im Firmennetzwerk fungieren.
Doch nicht nur digitale Systeme helfen bei der physischen Sicherheit. Es ist gleichzeitig auch andersherum. Wo mit digitalen Systemen und Daten gearbeitet wird, gibt es Hardware und eventuell auch Server- oder Speicherräume, die wiederum nicht nur vor digitalen Angriffen geschützt werden müssen, sondern auch vor physischem Diebstahl, unbefugtem Hardware-Zugriff oder Sachschäden an den Speichermedien. Eine korrumpierte Festplatte durch physischen Zugriff ist oft verheerender als ein versuchter Remote-Hack.
Sicherheit auf ganzer Linie denken
Dass die Sicherheit in modernen Betrieben eine Kombination aus physischer und digitaler Sicherheit ist, haben wir bereits gesehen. Es kommt aber auch noch eine dritte Komponente hinzu, die alles zunichtemachen kann. Jedes Sicherheitssystem auf der Welt ist nämlich nur dann wirklich effektiv, wenn die Mitarbeiter, die damit umgehen, wissen, was sie tun.
Daher müssen moderne Unternehmen Sicherheit nicht nur auf Ebene der technischen Vorkehrungen als fortlaufenden Prozess verstehen, sondern auch die regelmäßige Schulung der Belegschaft forcieren. Dies gilt insbesondere für die Sensibilisierung gegenüber Social Engineering, bei dem Angreifer versuchen, durch Täuschung physischen Zutritt oder digitale Passwörter zu erlangen.
Mitarbeiter müssen in die Lage versetzt werden, Sicherheitsanforderungen aktiv umzusetzen und in einem akuten Problemfall sofort die richtigen Schritte einzuleiten. Besonders im Bereich des Datenschutzes gibt es klare Protokolle und Meldepflichten, die strikt eingehalten werden müssen.
Positiver Nebeneffekt: Effizienzsteigerung
Ein harmonisches Zusammenspiel aus digitaler und physischer Sicherheit ist für Unternehmer nicht nur aus Sicherheitsgründen wünschenswert. Ein gut laufendes Konzept kann häufig sogar zu einer erhöhten Effizienz führen und ist somit ein wirtschaftlicher Faktor. Hier sind die automatischen Zugangskontrollen wieder ein anschauliches Beispiel. Nicht nur wird sichergestellt, dass nur befugte Mitarbeiter einen bestimmten Bereich betreten, sondern wird der Zutritt selbst auch vereinfacht und beschleunigt, da kein klassischer Schlüssel zum Aufschließen benötigt wird.
Dadurch können Mitarbeiter verschlossene Türen schneller und unkomplizierter passieren und sind im Arbeitsalltag deutlich flexibler. Zudem ermöglicht die digitale Protokollierung eine optimierte Ressourcenplanung, da Auslastungen von Räumen besser analysiert werden können. Wer die Innovation in MV vorantreiben will, nutzt diese Daten zur Prozessoptimierung.
Fazit
Wer ein erfolgreiches Unternehmen führen möchte, kommt am Thema Sicherheit schlicht und ergreifend nicht vorbei. Das galt schon immer, wird mit zunehmender Technologisierung und Vernetzung aber immer kritischer. Da die Grenzen zwischen physischer Barriere und IT-Schutz heute fließend sind, reichen isolierte Lösungen nicht mehr aus.
Erforderlich sind umfangreiche und ineinandergreifende Sicherheitssysteme, die beide Welten als Einheit begreifen. Nur wer diese Konvergenz strategisch nutzt, schützt seine Werte effektiv und schafft die notwendige Vertrauensbasis für langfristiges Wachstum in einer digitalen Wirtschaft.












